Freitag, 5. Oktober 2007

Sensibel wie eine Katze

Ihre Eigenschaften:

Katzencharaktere sind sehr feinfühlig, verletzlich und sensibel. Sie beobachten die Szenerie sehr genau, bevor sie sich äußern oder in irgendeiner Form einmischen. Das wirkt auf den ersten Blick vielleicht schüchtern, aber Katzentypen haben sehr wohl eine klare Position. Und sie setzten ihre Belange durch - nur eben im Hintergrund.

Im Alltag:

Auch von "Katzen" können wir viel lernen. Denn oft ist es wirklich besser, erst ruhig zu beobachten, zuzuhören und abzuwarten, als sofort loszustürmen oder seine Meinung herauszutrompeten. Letzteres mögen Katzenmenschen überhaupt nicht. Deswegen sollte man sie nicht schon am frühen Morgen mit Neuigkeiten bombardieren oder mit Anliegen unter Druck setzen. Auch bei Kritik sollte man Katzen sehr behutsam behandeln, weil sie so leicht verletzbar sind. Passen Sie lieber einen ruhigen Moment ab, und beginnen sie dann zu erzählen, was falsch gelaufen ist. Vielleicht können Sie ja die kritischen Worte auch mit einem Lob einleiten. Auf diese Weise ist nicht nur eine Katze viel weicher gestimmt.

Donnerstag, 27. September 2007

Ältester Leopard der Welt gestorben

Der mit 23 Jahren vermutlich älteste Leopard der Welt ist, wie erst jetzt bekannt wurde, am Montag im Dortmunder Zoo gestorben. "Amur" sei an Altersschwäche eingegangen, erklärte die Stadt Dortmund am Donnerstag.

Sonntag, 25. März 2007

Sinnesleistungen der Katze

Katzen sind effiziente Jäger. Vor allem der scharfe Sehsinn und das feine Gehör mit der Funktion des Richtungshörens helfen ihnen beim Auffinden der Beutetiere.

Sehsinn


Die großen Augen sind frontal ausgerichtet, wodurch räumliches Sehen und exaktes Einschätzen von Entfernungen möglich sind. Die Katze nimmt besonders gut rasche Bewegungen wahr und sieht bei Dunkelheit um etwa 50% besser als der Mensch. Dies wird durch die hohe Dichte an Stäbchen auf der Netzhaut möglich. Das Stäbchen-/Zapfenverhältnis der Netzhautrezeptoren liegt bei etwa 63:1 (beim Menschen 20:1), variiert jedoch sehr stark zwischen Zentrum der Netzhaut (10:1) und Peripherie (200:1). Ein weiterer Grund ist das Tapetum lucidum, eine direkt hinter der Netzhaut liegende Zellschicht, die das durch Stäbchen und Zapfen nicht absorbierte Licht nochmals auf die Sehzellen reflektiert. Diese Schicht ist auch der Grund, warum Katzenaugen, im Dunkeln zu leuchten scheinen, wenn man sie anleuchtet. Katzen sehen daher auch bei Dämmerung und in der Nacht noch sehr gut. Da die Katze ihre Augen nur wenig nach links oder rechts bewegen kann, muss sie, um in eine andere Richtung sehen zu können, ihren Kopf bewegen. Durch die nach vorne gerichteten Augen ergibt sich eine starke Überschneidung der Sehachsen, was ein gutes räumliches Sehvermögen bedeutet. Der Sichtwinkel der Katze beträgt 200-220°. Die schlitzförmigen Pupillen werden bei zunehmender Dunkelheit kreisrund.

Das Auge der Katze hat wie das des Hundes 2 unterschiedliche Zapfentypen (Dichromat), die für Gelb bzw. Blau empfindlich sind. Dadurch wird nur ein Teil des menschlichen Farbspektrums abgedeckt: Rot ist eine Farbe, die sowohl Hund wie auch Katze nicht sehen können (siehe auch: Das Auge des Hundes), Rot wird vermutlich als gelblich gesehen; das Auge ist für den Blaubereich am empfindlichsten.

Katzen sehen kleine Details nicht genau und können Farben weniger gut unterscheiden als der Mensch, da die Anzahl farbempfindlicher Zapfen viel geringer ist. Dennoch können Katzen ihre Umgebung in Blau- und Grünschattierungen in verschiedenen Intensitäten und Kombinationen wahrnehmen.

Die bevorzugte Farbe der Katzen ist Blau. Dies wurde bei über 2.000 Versuchen des Instituts für Zoologie der Universität Mainz festgestellt. Unter verschiedenen Beleuchtungsverhältnissen hatten die Katzen die Wahl zwischen Gelb und Blau, um an ihr Futter zu kommen. 95 Prozent entschieden sich für die Farbe Blau.

Bei der Geburt haben alle Katzen blaue Augen. Ihre spätere Farbe entwickelt sich im Laufe der ersten drei Monate.

Gehör

Das Gehör ist bei der Katze besonders gut ausgebildet und zählt zu den besten unter den Säugetieren. Es ist empfindlicher als das des Hundes und dreimal leistungsfähiger als das des Menschen. Der Frequenzumfang des Gehörs der Katze umfasst 10,5 Oktaven. In den niedrigsten Frequenzbereichen ist es mit dem des Menschen vergleichbar, in den mittleren Frequenzen dagegen weit überlegen. Die obere Frequenzgrenze (100 kHz) liegt im Bereich der Geräusche, die Mäuse als wichtigste Beutetiere von sich geben. Zum Lokalisieren einer Schallquelle verharrt die Katze unbeweglich und richtet die meist großen, aufgerichteten und beweglichen Ohren in die Richtung, aus der das Geräusch kommt.

Gleichgewichtssinn

Die Katze hat einen sehr guten Gleichgewichtssinn. Bei einem Fall aus zwei bis drei Metern Höhe kann sie sich aus fast jeder Lage in die Bauchlage drehen, bevor sie mit nach unten ausgestreckten Pfoten auf dem Boden landet; der Schwanz dient ihr dabei als Ruder. Beim Fall aus sehr großen (nicht aber mittleren) Höhen wirkt diese Position sogar als Fallschirm und ermöglicht eine relativ gefahrlose Landung.

Geruchs- und Geschmackssinn


Der Geruchssinn der Katze ist weniger ausgeprägt als ihr Gehör oder ihr Sehsinn. Er ist schwächer als der des Hundes, aber deutlich besser als der des Menschen. Außerdem dient er der Entscheidung, ob eine Speise den Ansprüchen genügt, und nimmt im sozialen Leben der Katze einen hohen Stellenwert ein.

Katzen können salzig, sauer, bitter und Umami unterscheiden, aber süßen Geschmack nicht wahrnehmen. Sie verlieren den Appetit, wenn sie ihren Geruchssinn beispielsweise durch Erkältungen einbüßen.

Katzen erkennen sich am Körpergeruch, der etwas über Geschlecht, Gene, Anwesenheit, hormonellen Status und Revieransprüche aussagt. So spüren Mütter ihre Jungen auf und halten sie am Geruch auseinander. Auch signalisieren Weibchen durch ihren Geruch ihre Paarungsbereitschaft. Sowohl Männchen als auch Weibchen markieren ihre Reviere an immer denselben, regelmäßig inspizierten Stellen durch Duftmarken, die aus Absonderungen aus Schweiß- und Talgdrüsen gebildet werden.

Die Schweißdrüsen sitzen vor allem an den Fußballen, im Umkreis des Maules, am Kinn, um die Brustwarzen und um den Anus. Die Talgdrüsen sind am Oberkiefer, an der Schwanzwurzel und beim Männchen unter der Vorhaut konzentriert. Kater haben zusätzlich eine Anhäufung von Duftdrüsen in einer Art mit einem Kanal versehenen Tasche neben dem Anus. Alle Schweiß- und Talgdrüsen dienen hauptsächlich der Kommunikation über den Geruch. Durch Reiben an Gegenständen, Artgenossen und Personen oder durch Verspritzen von Urin als Duftmarken wird diese Information weitergegeben. Beim Aufnehmen von Düften hilft Katzen ein spezielles Organ, das zwischen Rachen- und Nasenhöhle sitzt.

In Momenten starker Gefühlsregung kann es vorkommen, dass sich der anale Drüsenbeutel der Katze entleert und eine strengriechende braune Flüssigkeit freigibt. An einigen Düften können sich Katzen regelrecht berauschen und „flehmen“ dann mit halb offenem Mund mit hochgezogener Oberlippe und gekräuselter Nase. Zu diesen Düften gehören im Besonderen die Katzenminze und Baldrian, aber auch dem Menschen eigene Gerüche. Zudem werden durch das so genannte „Flehmen“ auch oft neue Gerüche aufgenommen und abgespeichert.

Tastsinn

Katzen haben einen hoch entwickelten Tastsinn. Sie besitzen über den ganzen Körper verteilt Tastrezeptoren. Die hauptsächlich an Ober- und Unterlippe sowie über den Augen befindlichen langen Tast- bzw. Schnurrhaare, deren Wurzeln mit dem weit verzweigten Netz der Nervenenden verbunden sind, signalisieren, wenn Gefahr droht, eine Öffnung zu eng oder ein Hindernis im Weg ist. Mit ihrer Hilfe erkennen sie Gegenstände und Tiere, die sie in der Dunkelheit nicht sehen können. Besonders empfindlich sind auch die Rezeptoren an den Vorderpfoten, die vor allem bei der Jagd oder bei der Handhabung der Nahrung eine wichtige Rolle spielen.

Mittwoch, 21. März 2007

Gottheiten & Katzen -- Bastet

Bastet ist die in der Ägyptischen Mythologie als Katzengöttin dargestellte Tochter des Sonnengottes Re.


Bastet als Dame mit dem Kopf einer Katze


Bedeutung:

Bei den Ägyptern wurde sie als Göttin der Fruchtbarkeit verehrt, die oft als Frau mit Katzen- oder Löwenkopf dargestellt wird. Als Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe fungiert Bastet auch als Beschützerin der Schwangeren. Sie ist auch Göttin der Freude, des Tanzes, der Musik und der Feste. Ursprünglich besaß sie sowohl zornige als auch sanfte Eigenschaften. Im Laufe der Zeit wurde das wütende Wesen an die Göttin Sachmet abgegeben, die zum Schatten, zur zerstörerischen Seite von Bastet wird.

Bastet ist die Mutter des Löwengottes Mahes und in einer anderen Überlieferung von Nefertem. Bastet stand auch in Verbindung mit Anubis.

Bastet war auch die Schutzgöttin von Bubastis, ihrer Kultstätte.


Kultformen:

Durch die Opferung von zu diesem Zweck mumifizierten Katzen erreichte der Bastetkult während der Griechisch-Römischen Zeit im Alten Ägypten einen späten Höhepunkt. Die Priester dieser Göttin zogen Katzen auf und boten diese der Bevölkerung zu Opferzwecken an. Kaufte ein Gläubiger eine Katze nach Wahl, wurde diese üblicherweise von einem Priester dadurch getötet, dass er ihr den Hals umdrehte. Nur sehr große Katzen wurden getötet, indem man ihnen den Schädel einschlug. Die tote Katze wurde daraufhin durch den Priester dem gleichen traditionellen Prozess der Mumifizierung unterzogen, der auch bei Menschen üblich war. Je nachdem, wieviel der Käufer bezahlte, bekam er von den Priestern entweder eine große Mumie ausgehändigt oder eine kleine. Der Käufer legte die Mumie daraufhin in eine speziell für den Zweck der Katzen-Opferung verwendete Grabkammer.


Verehrungsrituale:

Wollte der Gläubige der Göttin Bastet besonders gefallen, kaufte er gleich mehrere Katzen auf einmal. Röntgenaufnahmen von Hunderten von Katzenmumien, die in Grabkammern im Tal der Könige gefunden worden sind, haben jedoch ergeben, dass in etwa einem Viertel der Fälle die Mumie entweder völlig leer war oder sich nur einzelne Katzenknochen darin befanden. Ob die Priester willentlich betrogen haben oder ob es sich nur um eine vorübergehende Katzenknappheit gehandelt hat, lässt sich heute nicht mehr ermitteln. Wenn eine Katze in Ägypten starb, rasierten sich die betroffenen Personen die Augenbrauen ab. Die Tötung einer Katze außerhalb des sakralen Bezirks war ein todeswürdiges Kapitalverbrechen, das hart verfolgt wurde.

Bild: Autor: Michael L. Hübner, Quelle: privat, vom Autor freigegeben
Quelle: wikipedia.de

Sonntag, 4. Februar 2007

Felix

Hier ein 2. Bild. Diesmal von meinem Kater Felix

Max

Mein Kater MAX im Winter 2006. Das erste mal richtig Schnee.